Timothy Hopkins (*1995) ist ein deutsch/amerikanischer Cellist und lebt in Deutschland. 

Solistische und kammermusikalische Auftritte führten ihn bisher nach Italien, Spanien, Portugal, Südkorea, Belgien, Österreich, in die tschechische Republik, die Schweiz und die USA. Als Solist spielte er mehrmals mit dem Göttinger Symphonieorchester, dem MDR- Sinfonieorchester sowie dem Castello Symphony Orchestra (Spanien) und ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.


Des Weiteren ist er leidenschaftlicher Kammermusiker und konzertierte als Mitglied des Lipsia-Streichquartetts und des Max-Klinger-Klaviertrios mehrmals beim HARMOS Kammermusikfestival in Portugal und in der Rice University Houston/Texas. Außerdem bildet er mit seinem leipziger Kommilitonen Moritz Klauk das Cello Duo Grancelli. 


Seine Ausbildung begann er als Jungstudent in Münster und Leipzig während seiner Schulzeit. Nach dem Abitur absolvierte er seinen Bachelor an der HMT Leipzig bei Prof. Peter Bruns und seinen Master bei Prof. Troels Svane an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin jeweils mit Bestnote. Entscheidende Impulse erhielt er zusätzlich zu seinem Studium durch die Arbeit mit Steven Isserlis, Wen-Sinn Yang, Sergio Azzolini, Antoine Tamestit, Wolfgang Boettcher, Viviane Hagner, Norman Fischer, Antje Weithaas, Eberhardt Feltz, Heime Müller und den Mitgliedern des Quarteto Casals. 


Eine spezielle Faszination besteht für ihn in der Aufführung von Arrangements und Transkriptionen der Literatur anderer Instrumente für das Cello. Dazu zählen z.B. seine eigenen Bearbeitungen der Chaconne aus der 2. Partita für Violine von Johann Sebastian Bach, Rondo Capriccioso von Camille Saint-Saëns, Scherzo-Tarantelle von Henryk Wieniawski sowie diverse Bearbeitungen für verschiedene Celloensemble- Besetzungen. 


Timothy Hopkins war Stipendiat der Villa Musica und der Kammerakademie Potsdam. Er wurde außerdem durch das Deutschlandstipendium und Yehudi Menuhin „Live Music Now“ Leipzig e.V. gefördert. Sein Gewinn beim Wettbewerb der SINFONIMA- Stiftung ermöglichte ihm, für zwei Jahre auf einem Cello von Nicolas Vuillaume aus dem Jahr 1860 zu spielen.

Zurzeit spielt er ein französisches Cello aus dem späten 19. Jhdt. eines unbekannten Erbauers. 




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